Datum: 29. August 2025
Rufzeichen: DL1SWE
SOTA-Referenz: DL/MF-033 – Gindelalmschneid (1335 m, 4 Punkte)
Locator: JN67…
Gearbeitetes Band: 20 m & 40 m
Betriebsart: SSB
Transceiver: Yaesu FT-891 (100 Watt)
Stromversorgung: Eremit LiFePO4 Akku
Antenne: Vertikalstrahler (Teleskop, mit Spule für 40 m)
Logbuch: Ham2k (Polo)
Anfahrt & Aufbau
Die Gindelalmschneid ist ein beliebter Gipfel oberhalb des Tegernsees und bietet auf 1335 m Höhe eine fantastische Aussicht. Der Aufstieg erfolgte über gut ausgebaute Wanderwege, die am Gipfel eine freie Fläche für den Antennenaufbau bieten.
Als Setup kam das bewährte Yaesu FT-891 mit 100 Watt Ausgangsleistung zum Einsatz, gespeist aus dem zuverlässigen Eremit LiFePO4-Akku.
Die Antenne war ein teleskopischer Vertikalstrahler mit Spule für 40 m, der rasch aufgebaut war und auf beiden Bändern gute Dienste leistete.
Betrieb & Funkbedingungen
Der Start erfolgte auf 40 m, wo rasch erste Stationen aus den Niederlanden, Belgien und Italien ins Log kamen. Anschließend folgte der Wechsel auf 20 m, der einige schöne DX-Kontakte nach Skandinavien und England brachte.
Die Funkbedingungen waren insgesamt wechselhaft:
40 m zeigte anfangs solides NVIS, wodurch die Stationen aus Mitteleuropa zuverlässig erreichbar waren.
20 m öffnete später für die Verbindungen nach Norden und auf die Inseln, mit zeitweise starkem QSB.
Die Kombination aus 100 Watt und Vertikalstrahler war für diese Bedingungen optimal.
Statistik
Gesamt-QSOs: 7
Gearbeitete Länder: Niederlande, Belgien, Italien, Schweden/Norwegen, England, Schweiz
Gearbeitete SOTA-/Portable-Stationen: 5 (PD4US/P, SM/LB9JE, M6EAM/P, G8XDD/P, HB9CRY/P)
Bänder: 20 m & 40 m
Betriebsart: SSB








Fazit
Die Aktivierung der Gindelalmschneid war eine gelungene Tour mit internationaler Ausbeute. Besonders erfreulich war die Vielzahl an portablen Stationen auf beiden Bändern.
Das Zusammenspiel von FT-891, 100 Watt Leistung und dem teleskopischen Vertikalstrahler funktionierte ausgezeichnet und sorgte trotz QSB für klare und stabile Verbindungen.
Mit 7 QSOs und einer bunten Mischung aus europäischen Stationen war diese Aktivierung ein schöner Erfolg.